Newsletter Juni 2023

A 26 – Mobilitätsader und Entlastung für Harburg

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Derzeit wird die Erweiterung der A 26 Ost mit dem Anschluss an die A 1 bei der Anschlussstelle Stillhorn von einigen politischen Akteuren wieder in Frage gestellt. Mitglieder von Vorstand und Beirat des Wirtschaftsvereins nahmen an mehreren Veranstaltungen als Podiumsgäste oder als engagierte Zuhörer teil und betonten dabei die Unverzichtbarkeit dieses Autobahnabschnitts.

Nur ein vollständiger Ausbau der A 26 bis zur A 1 entlastet die B73 und die dort lebenden Menschen vom Durchgangsverkehr mit allen damit verbundenen Lärm – und Schadstoffbelastungen. Ein Rückbau der B 73, wie im Magistralenkonzept des Oberbaudirektors vorgesehen, kann nur dann zum gewünschten Ergebnis führen, wenn der Verkehr eine Ausweichmöglichkeit bekommt.

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Wir sind nicht allein in Europa. Mit der Fertigstellung der Fehmarn-Belt-Querung wird der Transitverkehr (wirtschafts- oder urlaubsinduziert) über die Elbe weiter zunehmen. Fahrzeuge aller Kraftstoff- und Antriebsarten benötigen Fahrstrecken, und nur die komplett ausgebaute A 26 bis zur A 1 kann die Funktion eines Autobahnrings – mindestens eines halben Ringes – übernehmen. Gute außerstädtische Streckenkapazitäten entlasten dann nicht nur den Hamburger Süden, sondern auch die Durchgangsstraßen nördlich der Elbe.

Ein Verzicht auf das östliche Teilstück der A 26 bedeutet, dass dem gesamten Verkehr, der die A 26 in Moorburg verlässt, nur die B 73 zur Verfügung steht, um zur A1 oder zur A 253 zu gelangen. Weitere Staus mit deutlich höheren Emissionen sind die Folge. Für die Trassenführung in Stillhorn sind aufwendige Lärmschutzmaßnahmen einschließlich eines Tunnels geplant. Hamburg hat bereits bei den Tunnelabschnitten an der A 7 gezeigt, dass eine Haupttransitstrecke und Wohnen sich nicht (mehr) ausschließen. Die erforderlichen Grundstücke befinden sich längst im Besitz der Stadt. Die Strecke ist im Bundesverkehrswegeplan eingestellt.

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Das Projekt sollte daher zügig umgesetzt, und nicht durch die inzwischen leidlich bekannte Klage- und Prozesswelle auf Jahre hinausgezögert werden.

Weitere Informationen zum Trassenverlauf und Ausgleichsmaßnahmen finden Sie unter:

https://www.deges.de/projekte/projekt/hafenpassage/

Green Materials made in Hamburg

Green Materials made in Hamburg

Mit neuen biobasierten Produkten aus dem Hamburger Süden gegen den Klimawandel

Verpackungen, die sich nach Gebrauch einfach im Kompost auflösen? Kosmetika die helfen und nicht reizen? Endlich wieder ohne schlechtes Gewissen Nutella essen? Hört sich an wie Science-Fiction, ist es aber nicht. Nein, dies sind alles Entwicklungen, die das Licht der Welt an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) erblickt haben und die auf dem Weg sind, die Welt zu verändern. Traceless, Lignopure und Colipi sind die Startups, die hinter diesen neuen Produkten stehen. Und die durch ihre nachhaltigen Ideen Kunststoffverpackungen, Mikroplastik und Palmöl im großen Stil ersetzen werden.

Der Hamburger Süden ist seit Jahrzehnten Wiege für neue Ideen und einer der Innovationstreiber der Stadt Hamburg. Jetzt aber entwickelt sich ein neuer und äußerst zeitgemäßer Schwerpunkt. Und der hat mit nachhaltiger, biobasierter Rohstoffwirtschaft zu tun.

Die TUHH ist – u.a. mit ihrer Verfahrenstechnik und ihrem Cluster Materialwissenschaft – eine der Schmieden der nachhaltigen Zukunft. Das macht auch das neue Motto „Engineering to Face Global Climate Change“ noch einmal ganz deutlich. Aber – erinnern wir uns an die gute alte Theorie: Erst durch Anwendung wird aus einer Invention, einer Erfindung, auch eine Innovation. Und für die sorgen die zahlreichen, im Hamburger Süden ansässigen Unternehmen. Denn – erinnern wir uns gleich noch ein zweites Mal: Harburg war und ist ein Industriestandort. Einer der sich kontinuierlich wandelt und weiterentwickelt.

Und so wachsen hier nicht nur neue Jungunternehmen heran, die ihren Fokus auf nachhaltiges Wirtschaften legen, sondern auch lange ansässige Traditionsunternehmen schätzen die Kraft der Natur. Das mittelständische Familienunternehmen HOBUM Oleochemicals GmbH beispielsweise entwickelt und produziert seit über 60 Jahren technische Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe und versorgt damit – weltweit – Branchen wie den Automobilbau, die Luftfahrtindustrie sowie unterschiedlichste Anwendungen aus den Bereichen Lacke und Farben. Arnold Mergell, geschäftsführender Gesellschafter: „Nachwachsende Rohstoffe werden einen entscheidenden Beitrag zur Transformation unserer Wirtschaft hin zur Klimaneutralität leisten, da sie wie ein CO2-Speicher fungieren. Entscheidend wird dabei sein, die Interessenkonflikte zwischen Nahrungsmitteln und Materialwirtschaft durch Innovationen auszubalancieren.“

Neue Materialien müssen mitunter auch auf Herz und Nieren geprüft werden. Kein Problem, auch das im Hamburger Süden zu haben. Das akkreditierte Umwelt-Prüflabor Treo sitzt schon lange – wie viele andere spannende Mittelständler – im Tempowerk. Geschäftsführer Christoph Birkel: „Der Klimawandel kann nur im engen Zusammenspiel aller Marktakteure funktionieren. Dafür haben wir im Hamburger Süden gute Voraussetzungen aus aktivem Netzwerk und örtlicher Nähe. Im Tempowerk spüren wir täglich die Innovationskraft, die daraus entsteht“.

Und dass Forschungsergebnisse möglichst reibungslos ihren Weg von der Universität in den Markt finden, dafür sorgt seit 30 Jahren die Tutech Innovation GmbH. In der Startup-Förderung, in der Auftragsforschung, in der Innovations-Beratung von KMU, aber auch durch Beteiligung an Verbundprojekten. Und hier kann das Thema Materialien und Rohstoffe ebenfalls eine wesentliche Rolle spielen: Dieses Jahr startete in Harburg das neue, EU-geförderte Verbundprojekt „Up2Circ“, dass europäische KMU beim Wandel zur Kreislaufwirtschaft in den nächsten vier Jahren unterstützen wird. Weitere Informationen zum Projekt „Up2Circ“ finden Sie HIER (https://tutech.de/up2circ-hilft-in-die-kreislaufwirtschaft/) und HIER (https://up2circ.eu/).

Damit diese erfreuliche Entwicklung fortbesteht, die Startups weiter wachsen und die Bestandsunternehmen gedeihen können, braucht es noch zwei weitere Zutaten: Gut ausgebildete Fachkräfte und geeignete Wachstumsflächen. Mit der zweiten Phase des durch die FHH unterstützen Wachstumskonzepts der TUHH ist ein erster Schritt dazu gemacht. Im Austausch mit Hamburg Invest wird über die zukünftige Entwicklung von Gewerbe- und Industrieflächen im sog. Innovationspark Harburg gesprochen. Ein weiterer Schritt. Viele weitere werden notwendig sein.

Wir brauchen eine Rückkehr zu heimischer Energieerzeugung!

Wir brauchen eine Rückkehr zu heimischer Energieerzeugung!

Wenn man eine Maschine ersetzt oder eine neue Brücke baut, muss zunächst für Ersatz gesorgt werden: Die Redundanz garantiert den Erhalt des Systems, des Kreislaufs, des Verkehrs oder der Produktion. Mir ist bis heute unerklärlich, warum die deutsche Energiepolitik den gegenteiligen Weg beschreitet und als einzige Industrienation gleichzeitig aus der Kernenergie und so schnell wie möglich auch aus der Kohle aussteigen möchte, ohne dass diese Redundanz auch nur ansatzweise vorhanden ist. Hinzu kommt, dass die plötzliche Abhängigkeit von Braun- und Steinkohle zu miserablen CO2-Bilanzen führt, was wiederum unerreichbare Zielvorgaben der Bereiche Gebäude und Verkehr nach sich zieht – ein Teufelskreis!

Das letzte Jahr hat schmerzhaft gezeigt, wie sensibel die Wertschöpfungsketten innerhalb der Deutschland AG miteinander verzahnt sind. Durch den Wegfall des russischen Erdgases sind nicht nur die Energiemärkte, sondern auch nachfolgende Industrien ins Straucheln geraten. Mit der Energie ist es nicht anders als mit Grundstoffen: Gehen diese in Europa verloren, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch nachfolgende Wertschöpfungsketten abwandern.

Kurzfristig ist es alternativlos, im Ausland LNG einzukaufen. Mittel- bis langfristig sollten wir aber nicht erneut den Fehler begehen, unsere Wirtschaft auf Energieimporte auszurichten. Das gilt insbesondere für Wasserstoff. Dieser ist zurecht der Energieträger der Zukunft. Wird er jedoch größtenteils importiert, werden die Kosten für Verflüssigung, Transport und Vergasung die Preise derart in die Höhe treiben, dass die Abnehmer lieber gleich am Ursprung produzieren. Hinzu kommen bei allen Energieimporten bereits jetzt vorprogrammierte Konflikte mit unseren Standards oder gar dem (überflüssigen) Lieferkettengesetz: Schiefergas oder Mineralöl ohne Umweltstandards aus Nordamerika bzw. Wasserstoff aus Katar oder Saudi-Arabien mit Problemen bei Menschenrechten?

Eine vollständig heimische und wettbewerbsfähige Energieerzeugung ist möglich, langfristig auch nachhaltig und CO2-neutral. Windenergie und Photovoltaik können dieses schaffen. Wir müssen lediglich mit massiven Redundanzen planen und gefühlt an jedem Windpark einen Elektrolyseur aufstellen. Die Genehmigungsverfahren für die dazu benötigten 30.000 Windanlagen auf 3 Monate zu verkürzen erfordert lediglich politischen Willen und nicht einmal Steuergelder. An einer massiven Deregulierung wird sich Berlin messen lassen müssen, nicht an neuen Gesetzen und Verboten!

Bis es so weit ist, könnte z.B. heimisches Schiefergas als Brücke dienen. Warum denn eigentlich nicht? In jedem Fall muss gelten: Erst wenn genug regenerative Energien in Europa aufgebaut worden sind, kann der Ausstieg aus den fossilen gelingen und auch wirtschaftlich vertretbar sein.

Erfolgsgeschichten aus dem NachwuchsCampus-Projekt

Aus dem Raum Süderelbe über das NachwuchsCampus-Projekt in ein international agierendes Unternehmen: 

Diese erfolgreiche Lebenslinie kann das NachwuchsCampus-Projekt in diesem Beitrag vorstellen. Meret Petrich ist 21 Jahre alt und mittlerweile im dritten Lehrjahr als Lacklaborantin bei Mankiewicz. Bei dem international aufgestellten Mittelständler werden High-Tech-Lacke für Flugzeuge, Yachten, Land- und Baumaschinenen und viele weitere Industrien hergestellt.

Lacklaborantin – das hört sich sehr speziell an und Meret sagt auch selbst, dass Bekannte erst einmal stutzen und nachfragen, wenn sie erfahren, was ihr Ausbildungsberuf ist. Oft muss sie erst einmal den Beruf vorstellen, von dem noch nicht so viele gehört haben. Auch Meret ist erst durch die Teilnahme am Projekt als Schülerin des Gymnasiums Süderelbe im Jahr 2018 auf diesen Beruf aufmerksam geworden. Sie hat mit ihrer zehnten Klasse damals mit Mankiewicz kooperiert – und sich, wie alle NachwuchsCampus-Kooperationsklassen, durch Recherchen und Experimente auf das Unternehmen vorbereitet.

Schon damals fand Meret Chemie und auch Biologie sehr interessant, und durch diese beiden Lieblingsfächer in der Schule lag zwar schon der Gedanke nahe, sich in diese Richtung beruflich zu orientieren. Aber wo genau? Meret sagt, Labore gibt es ja in verschiedenen Bereichen, aber im NachwuchsCampus bei Mankiewicz „… dann tatsächlich mal in einem richtigen Labor zu stehen und zu sehen, wie die Menschen arbeiten, war dann so der erste Berührungspunkt mit der richtigen Arbeitswelt.“

Der Unternehmensbesuch hallte lange  bei ihr nach: Sie machte noch ihre Oberstufe weiter und hatte in den folgenden Jahren in der Schule auch Berufsorientierungswochen. Im Kopf hatte Meret aber weiterhin das Unternehmen, und dass sie bei Mankiewicz mal etwas „Richtiges“ gesehen hatte. Meret hatte gemeinsam mit ihren Klassenkamerad*innen selber lackiert, und das fand sie „auch total cool“. Zu sehen, wie Lack hergestellt wird und erklärt zu bekommen, wieviel eigentlich dahinter steckt, hatte sie neugierig gemacht auf mehr. Deshalb hatte sie sich gegen Ende der Schullaufbahn für ein freiwilliges zweiwöchiges Praktikum bei Mankiewicz beworben und dafür gerne ihre Schulferien im Unternehmen verbracht. Im Anschluss hatte sie sich für die Ausbildung zur Lacklaborantin bei Mankiewicz entschieden, weil es ihr auch während des Praktikums dort noch einmal sehr gut gefallen hatte.

In ihrer Ausbildung hat Meret viele verschiedene Labore durchlaufen dürfen und sehr viel lernen und mitnehmen können. Sie sagt von sich, sie sei durch das Arbeiten in der „richtigen Arbeitswelt“ selber auch sehr gewachsen. Und auch ihre Freundinnen und Bekannten geben, wo Meret von all ihren Stationen berichten kann, zu, dass der Beruf Lacklaborant*in doch ganz spannend, ganz cool klingt: So im Labor arbeiten, ein bisschen was ausprobieren…“

Wenn Sie neugierig auf das NachwuchsCampus-Projekt geworden sind und vielleicht mit Ihrem Unternehmen künftig selbst für „Lebenslinien“-Geschichten sorgen möchten, wenden Sie gern direkt an Kinderforscher an der TUHH: 040 428 78 – 4082 oder 040 428 78- 4559, gesine.liese@kinderforscher.de oder ina.klose@kinderforscher.de.

Zu Gast: Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard

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Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard nahm sich – fast noch während der ersten 100 Tage im Amt – am 21. April Zeit, um mit Vorstand und Beirat des Wirtschaftsvereins die Herausforderungen für die Wirtschaft im Hamburger Süden zu diskutieren.   

Erster Schwerpunkt war das Angebot und die Ausweisung von Gewerbe- und Industrieflächen im Bezirk Harburg. Die Sorge der Wirtschaft:  Ein Teufelskreis aus abnehmender Präsenz produzierender und emittierender Gewerbe und Industrie in Mischgebieten, Nutzungsänderung auf freiwerdenden Flächen bei gleichzeitig abnehmender Toleranz der Bevölkerung – dadurch weitere Verdrängung des Gewerbes aus den städtischen Mischgebieten. Letzteres betrifft nicht zuletzt auch Handwerksbetriebe. Soll die Stadt der 15 Minuten Realität werden, müssen aber besonders für diese lokalen Wirtschaftseinheiten die Möglichkeit zur Ausübung ihrer Gewerke gegeben sein.

„In meiner Schulklasse waren noch Kinder von Handwerkern und Mitarbeitenden von Industrieunternehmen. Heute findet sich diese Verteilung nicht mehr, und die Selbstverständlichkeit produzierender Unternehmen als Arbeitsplatz- und Wohlstandsankern schleicht sich aus der Gesellschaft.“ 

Die Senatorin bestätigte, bei der Flächenausweisung und -vergabe die Erfordernisse der Wirtschaft mit im Fokus zu haben.  Dies umfasst auch die Verlagerung bestehender Unternehmen bei evtl. städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen.

Auch das klare Bekenntnis der Senatorin zur A 26 sorgte für Erleichterung bei den Teilnehmenden. Erst die Verbindung der A 26 mit der A1 schaffe die von vielen Menschen im Hamburger Süden erwünschte Entlastung der B 73 mit deutlicher Reduzierung der Lärm- und Abgasemissionen. Internationale Transit- und Lastverkehre lassen sich genauso wenig beschränken wie Urlaubsreisen, und auch Elektromobilität benötigt Straßen. Dem Fortgang des Projektes einschließlich aller damit verbundenen Prozess-Schritte (durchaus wörtlich zu nehmen) sieht sie gelassen entgegen, nicht zuletzt durch das Frühstück gestärkt, dass der Ansprache der Senatorin und der Diskussion voranging: „Normalerweise bedeutet eine Frühstückseinladung für mich verlängertes Intervallfasten – hier nicht“ freute sie sich.

Krüger + Sohn Malereibetrieb und Fußbodentechnik GmbH

Seit 1968 ist die Krüger + Sohn Malereibetrieb und Fußbodentechnik GmbH spezialisiert auf Fußböden, die schwersten Beanspruchungen trotzen und vielseitig einsetzbar sind. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf einem fugenlosen Kunstharzboden inklusive des ganzheitlichen Fußbodenaufbaus für spezielle Anwendungsbereiche wie zum Beispiel in Großküchen, Produktionen, pharmazeutischen Hygienebereichen, Lagerhaltungen, (Tief-) Garagen oder anderen stark frequentierten Bereichen.

Unser Ziel ist es, Ihnen eine Lösung von A bis Z anzubieten. Wir bieten Ihnen nicht nur die Leistung, sondern das Gesamtkonzept. Dieses bauen wir auch stetig weiter aus. Ob Estrich, Wasserschadenortung und -beseitigung, sowie die nötigen Ausbaugewerke verbinden wir unter einem Dach.

Mit 55 Jahren Erfahrung am Markt sind wir mittlerweile in der vierten Inhabergeneration angekommen. Manche Mitarbeiter haben alle Generationen erlebt und sind bis heute mit Leidenschaft Teil dieses Unternehmens. Darauf sind wir besonders stolz.

Diese Verbundenheit hat uns dazu inspiriert ein Unternehmen weiterzuentwickeln und zu digitalisieren, ohne die persönliche Beziehung und die Loyalität zu Kunden, Partnern und Mitarbeitern zu verlieren. Die geschäftsführenden Gesellschafter ergänzen sich ebenso, wie die Firmenkultur. Justin Wendisch (26 Jahre alt, links im Bild) hat während und nach seines Studiums bereits mehrere Jahre Erfahrung in der operativen Führung und Baustellenkoordination  und Dennis Peters (25 Jahre alt, rechts im Bild) hat nach seinem dualen Studium in dem Bereich Unternehmensentwicklung und -führung als Prokurist einschlägige Erfahrungen sammeln können.

Personelle Veränderungen

Udo_Stein

Nach fast 25 Jahren ehrenamtlicher Vorstandsarbeit tritt Udo Stein nun von seinem Amt zurück. Er wurde 1999 mit 34 Jahren als bislang jüngstes Vorstandsmitglied gewählt und hatte sich als Ziel gesetzt, Harburg als Technik-Standort weiterzuentwickeln. 

Udo Stein blickt zurück:

„Bei Beginn meiner Tätigkeit hatte der Wirtschaftsverein rund 150 Mitgliedsunternehmen, nunmehr sind es 270. Von einzelnen Veranstaltungen sind wir auf fast 30 jährlich gewachsen.

Unser Einfluss in Politik und Verwaltung hat sich erheblich erhöht, über diverse Tätigkeiten in Ausschüssen, Beiräten und Handelskammer konnte ich die Wirtschaft des Hamburger Südens gut positionieren.

Neue Formate wie den U40 Kreis, die Vision 2020/2050, die Wirtschaftskonferenz oder den Newsletter haben den Verein geprägt, hierauf blicke ich mit Stolz zurück.

Da der Verein mit einer sehr guten Geschäftsstelle und einem hervorragend besetzten Vorstand glänzend dasteht, ist es der beste Zeitpunkt, um in die zweite Reihe zu treten.“

Mit seinem Unternehmen Stein Plan und Werk GmbH & Co. KG bleibt uns Udo Stein als Mitglied natürlich weiter erhalten. Sein Vorstandsposten bleibt zunächst vakant, bis ein jüngerer Nachfolger oder eine jüngere Nachfolgerin gefunden ist.

Als kleines Dankeschön für sein jahrelanges Engagement überreichte Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss auf der Mitgliederversammlung unserem „Urgestein“ einen original Backstein aus dem Harburger Schloss (um 1440).

Nachdem Sonja Hausmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Harburg-Buxtehude, im Februar 2021 mit frischer Energie und neuen Ansätzen den Beiratsvorsitz übernommen hatte, verlässt sie uns nun, um sich als Privatkundenvorständin bei der Sparkasse Köln-Bonn neuen Herausforderungen zu stellen.

„Ich habe die Arbeit für den Wirtschaftsverein und die gemeinsame Arbeit in den Gremien als ungemein wertvoll empfunden – für die Unternehmen der Region – und bereichernd für mich ganz persönlich. Das werde ich total vermissen.

Die Motivation für den Wechsel liegt in der Aufgabe – gemeinsam mit einem Vorstandskollegen verantwortlich sein für den Vertrieb einer der größten Sparkassen Deutschlands in einer aus ganz vielen Gründen spannenden Region, ist eine echte, spannende Herausforderung.

In jedem Fall werde ich die „Hanseatische Art“ sehr vermissen – und bin sehr gespannt, ob das Rheinland da mithalten kann!“

Wir wünschen Sonja Hausmann viel Freude und Erfolg im Rheinland und bedanken uns herzlich für ihr Engagement.

Den Beiratsvorsitz wird ihre Nachfolgerin, bzw. Nachfolger bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude spätestens Anfang 2024 übernehmen. Bis dahin übernimmt unser Ehrenvorsitzender Jochen Winand die Aufgabe.

Im Fokus: unsere U40er

Bei unserer letzten Umfrage standen die Motivationen und Interessen unserer Mitglieder unter 40 Jahren im Mittelpunkt. Mit einer Beteiligung von 24% hatten wir einen guten Rücklauf und konnten klare Tendenzen erkennen. 

So wurde schnell klar, dass es innerhalb der U40er-Struktur eine klare Verschiebung vom Unternehmer hin zum Angestellten und vom Industrie- hin zum Dienstleistungssektor gibt. Der Fokus Ihrer Aktivitäten im Verein liegt eindeutig auf dem Vernetzen und der Repräsentation des eigenen Unternehmens. Darüber hinaus interessieren sich unsere Mitglieder unter 40 Jahren für politische und wirtschaftliche Themen, die die Region betreffen.

Zudem konnten wir den Ergebnissen ein Interesse an dem aktiven Mitwirken an einzelnen Vereinsprojekten und einem Austausch mit etablierten, erfahreneren Unternehmer:innen entnehmen. Dem zweiten Punkt wollen wir nun im Rahmen unserer September-Veranstaltung begegnen und den Fokus auf die Entwicklung der verschiedenen Generationen im Hinblick auf ihr Verständnis von Arbeit und ihre Ansprüche an einen Arbeitsplatz abbilden.

So dürfen wir am 27.09.2023 Trixi Mausch, 28 Jahre alt und HR Managerin bei der Tiplu GmbH, in der Elbloge mit ihrem Vortrag „Change zu einer modernen Arbeitskultur: Erfolgsfaktoren Attraktivität und Mitarbeiterbindung?“ bei uns begrüßen. In einer anschließenden Podiumsdiskussion unter der Moderation von Dr. Ralf Grote (TUHH) wollen wir das Thema mit Trixi Mausch, Daniel Stadach (PALETTEN-SERVICE Hamburg AG), Michael Niemeyer (SKNvonGEYSO Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB) und Rainer Kalbe (Hartmann Haustechnik GmbH) aus verschiedenen Blickwinkeln noch einmal genauer betrachten.

Wir danken allen U40ern für Ihre Teilnahme und freuen uns immer über wertvolle Impulse und konstruktives Feedback. Die kompletten Ergebnisse der Umfrage können Sie HIER einsehen.

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Veranstaltungen des Wirtschaftvereins

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Golfturnier der Wirtschaft des Hamburger Südens

Nur für geladene Gäste: Golfen und Netzwerken am 31.08.23, Golfanlage Green Eagle, 9.30 bis 20.30 h.

 

Schnupperkurs im Rahmen des Golfturniers

Nur für geladene Gäste: Golftraining und Netzwerken am 31.08.23, Golfanlage Green Eagle, 14.30 bis 20.30 h.

HY NOON -Treffpunkt für Wasserstoff & Energie

Online am 06.09.23 von 12 bis 13 h mit der Hamburger Energiewerke GmbH zur Power-to-Heat-Anlage in Wedel.

Bericht aus Berlin mit Katharina Beck, Bündnis 90/Die Grünen

Eine Frühstücksveranstaltung am 12.09.23 von 8.30 bis 10 h im Privathotel Lindtner.

Monatsveranstaltung September

Mit Trixi Mausch, Tiplu GmbH, am 27.09.23 von 18 bis 21 h in der Elbloge und ihrem Vortrag  „Change zu einer modernen Arbeitskultur: Erfolgsfaktoren Attraktivität und Mitarbeiterbindung?“

2. Wasserstoff-Symposium südlich der Elbe

Am 12.10.23 von 13 bis 18 h erwartet Sie ein spannender Nachmittag mit einer Ausstellung, Impulsvorträgen und einer Podiumsdiskussion.

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Veranstaltungen unserer Mitglieder

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2. Mittelstandskongress

Am 14.09.2023, von 9.30 bis 18.30 h im Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg

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HERAUSGEBER

Der Wirtschaftsverein e.V.
Konsul-Ritter-Straße 10
21079 Hamburg
Tel. 040/32 08 99 55

 

uta.rade@DerWirtschaftsverein.de
www.DerWirtschaftsverein.de

 

VORSITZENDE

Franziska Wedemann